3. Torus-Strahllüftung

 

 

Wenn 2.500 Menschen in kurzer Zeit einen Raum betreten und Platz nehmen, kommt Bewegung in die Saalluft. Im hinteren Bereich, wo sich die Mehrheit der Besucher in 3 Ebenen übereinander befindet, wird sehr viel Wärme abgegeben, die Luft erwärmt sich, steigt nach oben und fällt im Vorbühnenbereich wieder ab. Dies führt zu einer ständig drehenden Luftwalze
Wenn der Dirigent das Podium betritt, fällt ihm die abfallende Luft ins Genick, weshalb der Karajan immer mit Schaal auftrat – von den Musikern – den Solisten und ihren Instrumenten ganz zu schweigen.
Wegen der Größe des Festspielhauses Baden-Baden haben wir daher ein Lüftungs-System – die „Torus-Strahllüftung“ – entwickelt, das diesem Effekt entgegenwirkt. Dabei wird mit Hilfe von 4 im Saal verteilten beweglichen Düsen ein sogenannter Torus eine langsame horizontale Luftzirkulation erzeugt. Diese bewirkt ein Temperaturausgleich zwischen den einzelnen Saalbereichen und verhindert das Abfallen der Luft an der Vorbühne.
Eine Entwicklung des:
I  N  G  E  N  I  E  U  R  B  Ü  R  O     S  I  M  O  N
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Torus-Strahllüftung in der Ansicht des Saales für das Festspielhaus Baden-Baden mit der gesamten Haustechnik und dem von den Torus-Düsen generierten Torus der Raumluft.
Ansicht des Saales für das Festspielhaus Baden-Baden mit der gesamten Haustechnik und dem von den Torus-Düsen generierten Torus der Raumluft.

 

Rüssel: Torus-Düse für das Festspielhaus Baden-Baden
Torus-Düse für das Festspielhaus Baden-Baden